Systemische Therapie
Systemische Therapie ist ein wissenschaftlich und sozialrechtlich anerkanntes Psychotherapieverfahren zur Behandlung psychischer Erkrankungen und Entwicklungsstörungen. Sie schaut nicht nur auf Symptome, sondern auch auf die Lebensumstände, Beziehungen und sozialen Zusammenhänge.
Im Mittelpunkt steht ein stärkenorientierter Blick. Gemeinsam betrachten wir, was bereits hilfreich ist, welche Erfahrungen Sie mitbringen und welche neuen Möglichkeiten sich daraus entwickeln lassen. Als Therapeut verstehe ich mich dabei als Wegbegleiter: Sie bleiben Experte für Ihr Leben, ich unterstütze Sie dabei, Zusammenhänge zu überblicken und neue Lösungen zu finden.
Ein wichtiges Element kann dabei sein, Bezugspersonen in die Therapie einzubeziehen, wenn dies für Sie sinnvoll ist. Das können Partnerinnen oder Partner, Familienangehörige, Freundinnen und Freunde oder andere wichtige Menschen sein.
Behandlungsanlässe
Eine Behandlung kann unter anderem bei folgenden Anliegen sinnvoll sein:
- Akute Belastungsreaktionen und Lebenskrisen, etwa nach Mobbing, Trennung, Selbstwertkrisen oder Trauer
- Depressionen und Burnout
- Essstörungen, etwa Anorexie, Bulimie oder Binge-Eating
- Persönlichkeitsstörungen, unter anderem Borderline-Persönlichkeitsstörung
- Ängste wie soziale Phobie, Panikattacken, Agoraphobie oder spezifische Phobien
- Zwänge, etwa Zwangshandlungen oder Zwangsgedanken
- Traumafolgestörungen, zum Beispiel Posttraumatische Belastungsstörung
- Abhängigkeitserkrankungen oder schädlicher Substanzgebrauch
- Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS)